Mindestens RC 2 für Wohngebäude
Einbruchhemmende Fenster, Fenstertüren und Türen werden nach DIN EN 1627 in
Widerstandsklassen von RC 1 N bis RC 6 eingeteilt; geprüft wird nach den
Normen DIN EN 1628 bis 1630. Die polizeilichen Beratungsstellen empfehlen für
Wohngebäude mindestens die Klasse RC 2 – bei erhöhtem Risiko oder besonders gut
erreichbaren Öffnungen entsprechend mehr.
Wichtig ist: Die Klassifizierung gilt immer für das gesamte, geprüfte Bauteil einschließlich
Befestigung. Ein einzelner ausgetauschter Beschlag macht aus einem alten Fenster kein
RC-2-Element. Sinnvoll ist eine Nachrüstung trotzdem, weil sie den Zeitaufwand für einen
Aufbruch spürbar erhöht.
Zeit ist der wichtigste Faktor
Gelegenheitstäter geben auf, wenn sie nicht schnell hineinkommen. Genau darauf zielt die
Prüfsystematik der Widerstandsklassen ab: Sie beschreibt, wie lange ein Bauteil einem
Täter mit definiertem Werkzeug standhält. Mechanik wirkt dabei zuerst – Alarmanlagen und
Kameras melden einen Einbruch, verhindern ihn aber nicht.
Förderung für Nachrüstungen
Für Maßnahmen zum Einbruchschutz im Bestand gibt es Förderprogramme der KfW, unter anderem
im Rahmen des altersgerechten Umbaus. Die Konditionen und Programmnummern ändern sich
gelegentlich; wir prüfen den jeweils aktuellen Stand mit Ihnen, bevor Sie beauftragen.
Nach einem Einbruch schnell handeln
Ist bereits etwas passiert, zählt vor allem eines: dass das Haus wieder verschließbar ist.
Unser Servicedienst übernimmt Sofortmaßnahmen im Einbruchsfall und rüstet vorhandene
Fenster nachträglich um.
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